Gegenwärtige Entwicklung der Heizölpreise

Sunday, 25. April 2010

Nach einer Entspannung der Heizölpreise Anfang April befinden sich diese Ende des Monats wieder auf einem Höhenflug. Bei wirtschaftlich aufstrebenden Mächten wie China und Indien herrscht nach wie vor eine große Nachfrage. Auch die USA haben als ein Hauptabnehmer erhöhten Bedarf an Öl.

Aufgrund der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage muss sich ein geschwächter Euro gegenüber einem starken Dollar behaupten. Dies führt zu steigenden Mineralölpreisen. Steigende Mineralölpreise bedeuten wiederum eine Erhöhung der Heizölpreise. Da eine Entspannung auf dem Finanzmarkt insbesondere mit Ausblick auf die defizitäre Situation in Griechenland in absehbarer nicht zu erwarten ist, muss mit tendenziell steigenden Kosten auf dem Markt für Heizölpreise gerechnet werden.
Neben den wirtschaftlichen Aspekten in Europa sorgen auch die politischen Spannungen mit dem Iran und dessen künstliche Verknappung durch Vorratshaltung seines geförderten Rohöls für eine Preisspirale nach oben.

Die Heizölkunden reagieren verhalten und warten mit der Anschaffung auf einen neuerlichen Abwärtstrend. Beim Kauf sollte beachtet werden dass bei einer entsprechenden Menge die durchschnittlichen Heizölpreise niedriger gehalten werden können, da bei geringen unwirtschaftlichen Mengen die Lieferkosten mehr ins Gewicht fallen. Im Hinblick auf die vergangenen Jahre lässt sich keine allgemeine Prognose treffen, ob Zurückhaltung geboten ist. Generell steigen die Heizölpreise schon ab Mitte des Jahres weiter an.

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